Raum-Verleibung, Andechsgalerie, Innsbruck, 2012

Installation, Acryl, Tapes, 2012.

>> "Zyklonwarnung in Stadtgalerie", Artikel Tiroler Tageszeitung, 19.12.2012

       

       

Ein in Aufsicht gemalter Kopfscheitel an der Frontwand ist der Ausgangpunkt eines raumgreifenden Kreislaufs, der sich als Trompe-l’Œil-Malerei über alle Raumflächen spannt und Raumübergänge perspektivisch aufhebt. Der Kopf als Ursprung der Idee und Quelle wilder Energie, die sich in kraftvollen Linien über den ganzen Raum spannt und sich in der Faust – dem Instrument der Handlung – vereint und schließlich wieder zum Kopf zurückkehrt. Schauplatz ist der reale Raum als Ort der Materialisierung dieses Prozesses. Abhängig vom Standpunkt ergeben sich beschützende und bedrohliche, sinnliche, kraftvolle, abstrakte und figurative Aspekte der Raum-Verleibung als unmittelbare Erfahrung der BetrachterInnen in diesem Raum und dieser Arbeit.